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SEO & Marketing

Absprungraten reduzieren, Conversion steigern

Von Redaktion Web Labels Veröffentlicht am Aktualisiert am

Illustration zum Beitrag: Besucher halten und Absprungraten im Onlineshop reduzieren

Dieser Beitrag erschien am 21.01.2018. Gesetze, Preise und Software ändern sich, prüfen Sie Details deshalb vor einer Entscheidung.

Es ist nicht immer so schwierig, wie es anfänglich scheint, den Shop oder die Webseite zu verbessern und somit den Traffic (Ihre Besucher) gezielt zu leiten. Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen einen Ausschnitt unserer Arbeit zeigen, wie wir im Nachhinein unsere Kunden begleiten.

Raus aus dem Blindflug

Damit wir wissen, woher der Besucher kommt und wohin dieser geht oder auch nicht geht, ist es wichtig, den Besucherfluss aufzuzeichnen. Hierzu gibt es Tools, wie zum Beispiel Piwik oder Google Analytics.

Bei unserer Arbeit bevorzugen wir Google Analytics, da wir, erstens, hier keine eigene Installation anlegen müssen und zweitens, diese Daten später auch in Google AdWords für Remarketing übertragen können.

Nachdem wir nun mit Analytics arbeiten und die ersten 30-60 Tage haben laufen lassen, können wir schon einen ersten Eindruck gewinnen, was so auf unserer Webseite passiert. Dabei sind für uns die Besucherfluss-Daten, Aufenthaltsdauer und Endgeräte entscheidend. Gerade bei Onlineshops erleben wir es immer wieder, dass die Absprungrate Mobile um ein Vielfaches höher ist als auf der Desktop-Version. Dabei ist der Mobile Anteil meist deutlich höher als der Desktop.

Sie sollten daher prüfen, ob Ihre Call-to-Actions, also die Buttons und Menüs, mit denen Sie Ihre Kunden abholen wollen, gut positioniert sind oder ob es sogar Darstellungsfehler gibt.

Sehen Sie sich dabei jede relevante Seite an und prüfen Sie dort die Absprungraten. Versuchen Sie, mit optimaler Positionierung und getreu dem Motto KISS (keep it short and simple) Inhalte so aufzubereiten, dass der Besucher sich nicht überrannt fühlt. Gerade bei Shops kommt es nicht auf den Preis an, sondern auf die Präsentation und Ihren Service. Letztendlich verkaufen Menschen an Menschen und günstiger ist immer irgendjemand.

Zielseiten perfektionieren

Jetzt, da wir wissen, wo der Schuh drückt, ist es an der Zeit, auch die entscheidenden Seiten zu optimieren. Das sind im Regelfall die Kontakt-Seiten, Produkt-Seiten, sowie das Checkout.

Beim Kontaktformular sollten Sie den Fokus auf das Wesentliche setzen. Alles andere können Sie im Gespräch mit Ihren potenziellen Kunden klären.

Bei Produktseiten muss das Produkt gut erklärt sein und die Fotos müssen passen. Der Kunde hat kein haptisches Erlebnis und kauft nicht selten aus einer Emotion heraus. Um diese Emotionen optimal hervorzurufen, sind gute Produktfotos sowie eine individuelle Produktbeschreibung unabdingbar. Hierbei sollten Sie stets versuchen, die USP (Unique Selling Points) hervorzuheben.

Checkouts: Auch hier sollten Sie nur das Relevante abfragen und ausreichend Zahlungsarten anbieten. Oft sind Kunden genervt, wenn 1-Klick Zahlungsarten nicht zur Verfügung stehen, wie PayPal, Sofortkauf oder Rechnungskauf.

Vertrauen ist gut und muss gefördert werden

Platzieren Sie Ihre Trusteds richtig und sichtbar. Sie haben Zertifikate oder besondere Merkmale wie „30 Tage Widerruf“ oder „seit X Jahren am Markt“? Der Besucher kennt Sie noch nicht und fängt gerade an, Ihnen zu vertrauen. Helfen Sie ihm dabei, um ihm die Entscheidung leichter zu machen!

Mit diesen Basics können Sie mittelfristig viel erreichen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Bild-Rechte / Urheber: neyro2008 / 123RF Standard-Bild

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