Kurz gesagt
Eine API tauscht Daten direkt und meist in Echtzeit zwischen Systemen aus. CSV-Dateien sind Tabellen für Importe und Exporte großer, gleichförmiger Datenmengen. XML-Dateien bilden verschachtelte Datensätze ab und kommen oft bei Lieferantenfeeds, Marktplätzen und älteren Systemen vor. Welche Lösung passt, hängt von den beteiligten Systemen ab.
API: direkter Austausch zwischen Systemen
Über eine API fragt ein System ein anderes direkt ab oder schickt ihm Daten, etwa wenn eine Bestellung aus Shopware sofort im ERP-System landen soll. Der Abgleich passiert ereignisgesteuert oder in kurzen Abständen. Voraussetzung ist, dass beide Systeme eine dokumentierte Schnittstelle anbieten.
CSV: Tabellen für große Datenmengen
Eine CSV-Datei ist eine einfache Tabelle, in der Werte durch ein Trennzeichen getrennt sind. Sie eignet sich für Massendaten mit immer gleicher Struktur, etwa Preislisten oder Bestände. Verschachtelte Informationen wie Varianten mit eigenen Bildern lassen sich darin nur umständlich abbilden.
XML: strukturierte Datensätze und Feeds
XML beschreibt Daten mit verschachtelten Elementen. Das passt gut zu Produktdaten mit Varianten, Merkmalen und mehreren Sprachen. Viele Lieferanten und Marktplätze stellen ihre Feeds deshalb als XML bereit.
Welche Variante passt?
Das entscheiden die vorhandenen Systeme mit. Bietet ein Lieferant nur einen XML-Feed an, wird dieser regelmäßig abgeholt und verarbeitet. Hat das ERP-System eine API, ist ein direkter Abgleich meist die bessere Wahl. In vielen Projekten laufen mehrere Wege nebeneinander.
Mehr dazu, wie wir Datenquellen an Shopware anbinden, finden Sie unter Schnittstellen und Systeme.
Mehr dazu: Individuelle Schnittstellen